Rechnungen für Kurierdienste: Vom Übergabezettel zur GoBD-konformen Abrechnung
Ein Kurier in Berlin macht an einem Dienstag 47 Stops. Same-day-Lieferungen für eine Anwaltskanzlei, Apothekenboten, ein paar B2C-Zustellungen aus dem Webshop einer Konditorei. Pro Stop fallen Daten an: Zeit, Empfänger, Strecke, Kraftstoffzuschlag, eventuell Wartezeit. Und für jeden Auftraggeber will am Monatsende eine saubere Sammelabrechnung mit Anlage da liegen.
Wie das im Jahr 2026 funktioniert – mobil, offline, GoBD-konform –, zeigt dieser Artikel.
Warum Kurierdienste eine eigene Lösung brauchen
Die Branche ist dual: B2B-Stammkunden mit monatlicher Sammelrechnung und Einzel-B2C-Aufträge mit Sofortzahlung. Beide Welten brauchen unterschiedliche Workflows. Hinzu kommt: Kraftstoff- und Mautkosten werden oft 1:1 durchgereicht – das muss als „durchlaufender Posten” oder als Aufschlag korrekt abgebildet werden.
Kuriere fahren häufig grenzüberschreitend (DACH-Korridor) und müssen je nach Strecke unterschiedliche Steuerlogiken bedienen. Außerdem ist der Beleg-Workflow zentral: Unterschriften, Lichtbilder vom Übergabepunkt, ggf. CMR-Frachtbrief.
Die größten Schmerzpunkte
1. Viele Kleinpositionen pro Sammelrechnung. 80 Stops in einer Rechnung – ohne Vorlage Stunden Tipparbeit.
2. Wartezeiten. Wenn der Empfänger nicht da ist und der Fahrer 25 Minuten wartet, muss das transparent berechnet werden.
3. Kraftstoffzuschlag. Variabler Aufschlag, monatlich angepasst – muss klar ausgewiesen sein.
4. Maut und sonstige Auslagen. Foto des Mautbelegs, OCR, an die richtige Rechnung anhängen.
5. Offline-Realität. Im Auto, im Industriegebiet, im Parkhaus – Netz oft mau.
6. Cash on Delivery. Bargeld kassiert – braucht GoBD-konforme Quittung.
Wie InvoiceFlow das löst
Sammelrechnungen mit Stop-Liste
Pro B2B-Kunde erfassen Sie jeden Stop mit Datum, Uhrzeit, Strecke. Am Monatsende rollt InvoiceFlow alles zu einer Sammelrechnung mit Anlage zusammen.
Per-Trip-Abrechnung
Für Einzelaufträge: Quick-Erfassung, Sofort-PDF, Zahlungslink oder QR-Code für die Sofortzahlung.
Kraftstoffzuschlag als prozentuale Position
Hinterlegen Sie einen aktuellen Diesel-Index als Faktor. Monatlich anpassbar.
Maut & Auslagen per OCR
Belegfoto, OCR liest Betrag und Datum, Position landet auf der Rechnung.
Offline-First
Die App speichert lokal und synchronisiert automatisch, sobald Netz da ist.
Unterschrift vor Ort
Per Touchscreen unterzeichnen lassen, Unterschrift in der Rechnung verlinkt – Beweis genug bei Disputen.
Mehrwährung für DACH-Touren
Eine Tour zwischen Konstanz und St. Gallen? CHF-Position mit gespeichertem Tageskurs.
Praxisbeispiel: Heinrich aus Dresden
Heinrich Marquardt betreibt seit neun Jahren „Kurier Marquardt” mit drei Fahrzeugen und vier Fahrern. B2B-Stammkunden: zwei Anwaltskanzleien, eine Apotheke, ein Architekturbüro, ein Versandhandel. Bisher: WhatsApp-Fotos vom Übergabezettel, Excel-Liste, monatliche Word-Rechnung.
Seit Januar 2026: InvoiceFlow auf allen Fahrzeugen. Fahrer erfassen jeden Stop in 30 Sekunden. Am Monatsende generiert Heinrich pro Kunde eine Sammelrechnung mit Anlage und Stop-Liste. Zeitersparnis: rund zehn Stunden pro Monat. Drei Kunden haben spontan gelobt, dass die Rechnungen jetzt nachvollziehbar sind.
Schritt-für-Schritt-Workflow
- Profil mit Konzession und CMR-Nummer.
- Kundenstamm B2B + B2C.
- Tarif-Produkte für Stadt, Übergang, Express, Wartezeit.
- Pro Fahrt: Erfassung mit GPS-Strecke und Unterschrift.
- Sammelrechnung automatisch am Monatsletzten.
- Bei B2C: Sofort-PDF + QR-Code.
- Belege per OCR archivieren.
Häufige Fehler
- Wartezeit nicht messen – verschenktes Geld.
- Kraftstoffzuschlag pauschal statt index-basiert.
- Maut als Eigenleistung verbuchen statt durchlaufend.
- Unterschrift digital nicht archivieren.
- B2C-Zahlung ohne Quittung – GoBD-Problem.
Jetzt starten
Wer Kurierdienste im DACH-Markt skalieren will, braucht digitale Sauberkeit. InvoiceFlow ist im Google Play Store, offline-fähig, mobile-first und kostet weniger als eine Tankfüllung im Monat. Probieren Sie es im aktuellen Monat aus – Ihre Buchhaltung wird Sie lieben.