Rechnungen für Innenarchitekten: Beratung, Möbel-Procurement, Bauleitung

Innenarchitektur ist eine eigentümliche Mischung aus kreativer Beratung und Procurement. Die Kundin bestellt nicht nur „ein neues Wohnzimmer”, sondern indirekt auch Möbel, Stoffe, Beleuchtung, Maler, Bodenleger. Eine Innenarchitektin koordiniert all das – und stellt am Ende eine Rechnung, die sowohl Honorar als auch durchgereichte Posten enthält. Wer das nicht klar trennt, schafft Misstrauen.

Warum Innenarchitekten ein hybrides Rechnungssystem brauchen

Honorar wird nach HOAI/SIA berechnet (analog zu Architekten). Procurement-Möbel oft mit branchenspezifischem Aufschlag (15–30 %). Handwerker-Koordination als Bauleitung-Stundensatz. Mood-Boards, Materialmuster, Visualisierungen als separate Pauschalen.

Die größten Schmerzpunkte

1. Honorar + Möbel auf einer Rechnung trennen.

2. Möbelbestellung mit Aufschlag. Lieferant rechnet 4.300 €, Sie 5.000 €.

3. Bauleitungsstunden vs. Pauschale.

4. Mehrere Lieferanten. Eine pro Möbelstück, eine pro Stoff, eine pro Beleuchtung.

5. Privatkunden + Geschäftskunden. Showrooms, Hotels, Restaurants.

6. Mood-Boards – schwer zu monetarisieren.

Wie InvoiceFlow das löst

Trennung Honorar vs. Procurement

Zwei Sektionen auf der Rechnung: Honorar-Positionen mit USt-Ausweis, Möbel-Positionen ggf. mit anderer Marge.

Lieferanten-Eingangsrechnungen per OCR

Lieferant schickt PDF – OCR liest, Position landet im Procurement-Block mit Ihrem Aufschlag.

Invoice Flow app Rechnungseditor eines Innenarchitekten – Sofa, Couchtisch und Teppich zu Handelspreisen mit einem 25 % Designleistungsaufschlag als separate Position und Projekt- und Handelskonto-Referenzen in benutzerdefinierten Feldern
Jedes Möbelstück zum Handelspreis mit dem 25 % Aufschlag auf eigener Position – Produktkosten und Designhonorar verschwimmen nie.

Bauleitung als Stundensatz mit Aufschlag-Faktor

Wochenend- und Eil-Tarife als Multiplikator.

Invoice Flow app Dokumente einer Innenarchitektin — ein Design-Retainer, eine Möbelbeschaffungsrechnung, eine Hotel-Ausbauphase und eine Restaurant-Konzeptphase
Ein Retainer, eine Beschaffungsrechnung und zwei gewerbliche Phasen — Wohn- und Gewerbearbeit Seite an Seite verfolgt.

Mehrere Profile

„Studio Innen” für Privatkunden, „Studio Innen Commercial” für Hotels.

Multi-Currency

Italienische Möbellieferanten oft in EUR ohnehin, aber Schweizer Kunden zahlen in CHF.

Mood-Board als Pauschalposition

Konzeptpauschale mit klarer Beschreibung – nicht „herumgeworfen”.

Praxisbeispiel: Magdalena aus Innsbruck

Magdalena Reitler ist Innenarchitektin mit Schwerpunkt Tiroler Hotellerie. Drei laufende Projekte: ein 4-Sterne-Hotel in Seefeld, ein Privathaus in Kitzbühel, ein Restaurant in Innsbruck.

Bisher: Excel-Chaos. Möbellieferanten-Rechnungen wurden „irgendwie” weiterberechnet, oft mit Verlust.

Seit Februar 2026: InvoiceFlow. Procurement-Block automatisch mit 22 % Aufschlag. Honorar als HOAI/GOA-Phasen. Hotel als Recurring für Bauleitungsstunden.

Marge wieder auf branchenüblichem Niveau.

Schritt-für-Schritt-Workflow

  1. Profile anlegen.
  2. Projekt mit Phasen + Procurement-Plan.
  3. Lieferanten als interne Datenbank.
  4. Pro Lieferung Eingangsrechnung per OCR.
  5. Procurement-Position mit Aufschlag generiert.
  6. Bauleitungsstunden wöchentlich.
  7. Abschlagsrechnungen an den Kunden.
Analytics einer Innenarchitektin in der Invoice Flow app – Einnahmen seit Jahresbeginn über Wohn- und Gewerbeprojekte
Wohn- und Gewerbeeinnahmen in einem Trend – die Ansicht, die ihr zeigt, wo das Studio wirklich wächst.

Häufige Fehler

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